Aktuelle Projekte

Hochwasserschutz Reusstal

Nachdem sich die Untersuchungen eines Hilfswehres bei der Seebrücke in Luzern im Vergleich zu den ergänzenden, alternativen Schutzkonzepten wie Rückhalteräume und Reussdammerhöhungen im Kanton Luzern als effektiver erwiesen haben, wird leider von dieser Massnahme abgesehen.

Es wird sich zeigen, ob sich die Erkenntnisse aus dem Hochwasser vom August 2005 in Bezug auf die Hochwassersicherheit entlang der Reuss entspannen. Es wird sich auch zeigen, ob die bei der Reusstalsanierung gebauten breiten Ausuferungen ausreichen oder ob allenfalls zusätzliche Sicherheiten realisiert werden müssen.

Das Projekt Hochwasserschutz Reusstal hat nach wie vor einen hohen Stellenwert in unserer Region. Leider wurden im Rahmen des kantonalen Entlastungsprojektes diverse Hochwasserschutz-Projekte zeitlich verschoben. In der Reussebene soll ein Überlastkonzept umgesetzt werden, das dazu dient, die Reussebene zwischen Dietwil und Rottenschwil vor unkontrollierten Überflutungen und Dammbrüchen zu schützen.

Strategie Arbeitsplätze im Oberen Freiamt

Bei der Überarbeitung des Richtplanes wurde auf Grund der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung bis ins Jahr 2040 der Flächenbedarf für Wohnzonen nach Raumkonzept Aargau für die Gemeinden ermittelt.

Auf eine regionale Arbeitsplatzentwicklung hat der Kanton verzichtet. Er hat lediglich festgestellt, dass im Aargau mit 777 ha nicht überbaute Gewerbe- und Industrielandflächen genügend Flächen bis 2040 verfügbar sind. Die regionale Übersicht zeigt auf, dass die Reserven im Oberen Freiamt sehr klein sind und nicht im Einklang mit der Bevölkerungsentwicklung 2040 stehen. Auch im Vergleich mit den anderen Regionen sind die verfügbaren Flächen für Arbeitsplatzzonen mit ca. 5% im kantonalen Vergleich sehr gering. Ein regionaler Ausgleich aus dem Reservetopf von 70 ha ist für unsere Region zwingend notwendig.

Schlussbericht Arbeitsplatzstrategie Oberes Freiamt (pdf)

Regionales Raumkonzept Oberes Freiamt / Siedlungsentwicklung 2040

Der anhaltende Siedlungsdruck aus den Räumen Zürich, Zug und Luzern prägt die Region Oberes Freiamz sehr stark. Im kantonalen Richtplan ist u.a. dieser Siedlungsdruck nicht berücksichtigt. Das Wachstum wird insbesondere durch die wachsenden Wirtschaftsräume und durch die gute verkehrliche Anbindung (A4 / ÖV) begünstigt. Die Betrachtung dieses funktionalen Raumes bedeutet insbesondere auch für die ländlichen Gemeinden in der Region einen stärkeren Entwicklungsdruck, als es gegenwärtig im Raumkonzept Aargau, bzw. im kantonalen Richtplan berücksichtigt ist.

Mit der Erarbeitung Siedlungsentwicklung 2040 – Regionales Raumkonzept werden folgende Ziele verfolgt:

  • Unterstützung der Gemeinden in der zukünftigen Siedlungsentwicklung
  • Aufzeigen der Potenziale im funktionalen Raum
  • Konkretisierung der Entwicklungsschwerpunkte
  • Präzisierung und Weiterentwicklung Raumkonzept Aargau

In einer ersten Phase hat die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Barbara Gloor, Metron, die Ausgangslage und den Auftrag diskutiert. Das Projekt wird von der Raumentwicklung mit 50% der Kosten unterstützt.

Ziel ist die Überprüfung bzw. Ergänzung der strategischen Grundlagen, der Leitsätze des regionalen Entwicklungs- und Verkehrskonzeptes zum Planen und Handeln im funktionalen Raum und die Aufarbeitung der Beziehungen im funktionalen Raum unter dem Aspekt der übergeordneten Vorgaben (Revidiertes RPG und Kantonaler Richtplan).

In einer zweiten Phase hat die Arbeitsgruppe im 2016 das Regionale Raumkonzept 2040 erarbeitet und an der Abgeordnetenversammlung vom 8. März 2017 zur öffentlichen Mitwirkung (13. März bis 15. Mai 2017) vorgestellt.

Die Unterlagen befinden sich unter Rubrik Aktuelles / Öffentliche Mitwirkung.